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Tag 22: Sonntag, 26.07.2009, Timisoara - Timisoara
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Tag der 80er sollte es werden heute, zumindest am morgen. Es war Sonntag und wir wollten den ersten Teil des Morgens an der Piste nach Lugoj über Buzias verbringen. Einerseits befährt ein Regio die Strecke, andererseits ein Schnellzug nach Bukarest, dieser überholt in Buzias den Regio – was also zwei Züge innert kurzer Zeit ergibt. Anschliessend hatten wir ein kleines Loch in der Planung, weil an der Linie sollte nichts mehr laufen an diesem Sonntag und auch sonst in der Umgebung ... eher weniger ;) Dank Sonntag und der frühen Stunde, es war noch vor 8 Uhr, waren die Strassen in Timi praktisch leer und wir kamen sehr gut vorwärts und ohne Verzögerung aus der Stadt hinaus. Bei Urseni trafen wir auf die Strecke und blieben beim Versuch ihr Parallel zu folgen ein erstes mal auf einer an einer Kiespiste hängen, es sollte nicht das letzte mal bleiben für Heute. Wir schossen den Zug mit der 80er mit und den drei Wagen, der fast zeitgleich mit uns am BÜ von der Hauptstrasse war. |
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80 0540-7 mit dem Morgenregio von Timisoara nach Lugoj bei Urseni nur wenige Kilometer hinter Timi - ein typisches Rumänisches Dörfchen im Banat. |
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Anschliessend fuhren wir ihm hinterher und am BÜ vor Sacosul Turcesc gelang ein zweites Bild, leider „im Busch“. |
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Einfahrsinal von Sacosul Turcesc mitten im allgegenwärtigen Grünzeug. |
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Dank Bahnübergang gelang ein kleiner Blick in die Landschaft, mit 80 0540. Im Rücken des Fotografen der Bahnhof von Sacosul Turcesc. Der Bahnübergang war etwa 10min geschlossen für diesen Zug, was bei einigen Autofahrern etwas Unmut auszulösen schien. |
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Das Ausfahrsignal von Sacosul Turcesc ist zwar nicht Deutscher Bauart, trotzdem zeigt es dem Regio nach Lugoj mit der 80er volle Fahrt an. |
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Eigentlich wollten wir den Regio nochmals vor Buzias schiessen, gelang jedoch nicht, de Büsche sind etwas sehr gross und zu Zahlreich in der Gegend und Motiv gibt es „dank“ einer sehr platten Landschaft auch nicht wirklich. Im Bahnhof von Buzias angelangt trafen wir wieder auf den Zug, der Bahnhof ist schön, der Zug stellte sich auch schön hin, nur das Licht wollte nicht. Unser Talent bei spitzem Sonnenlicht eine Aufstellung zu Fotografieren spielten wir auch diesmal wieder aus. So ging leider auch die Überholung mit dem Schnellzug nach Bukurest mit einer 65 etwas in die Hose. |
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Das Bahnhofsareal von Buzias ist wie alles gut mit Grünzeug versorgt, hier fährt der Regio auf ein Ausweichgleis. |
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65 0925 mit einem Heckenschnellzug von Timisoara nach Bukarest bei der Einfahrt in Buzias. |
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Der Zug überholt in dem kleinen Provinzbahnhof den Regio und wird ihm bis Lugoj vorweg fahren. |
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Der Schnellzug wartete noch eine Kreuzung mit einem Gegenzug ab, was uns genug Zeit verschaffte um an der Strecke eine Stelle zu finden. Problem aber, die einzige wirkliche Möglichkeit war nur über eine auf der Karte weissen Strasse erreichbar, was in der Regel nichts gutes bedeutet. Und tatsächlich auch diesmal, wie wir beim Probieren heraus gefunden haben. So verdaddelten wir unsere 10min Vorsprung und so blieb uns für die 65er nur der Bahnhof von Căpăt übrig, was jedoch nicht schlecht war. |
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Im Haltepunkt Capat zwischen Buzias und Lugoj erwischten wir dann 65 0925 mit dem Schnellzug nach Bukarest. |
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Für die 82er welche mit dem Regio dem Schnellzug bis Lugoj folgt fuhren wir noch weiter in Richtung Lugoj, fanden aber nichts wirklich. Ein BÜ kurz vor Lugoj war noch das Beste was wir gefunden haben ... besser als nichts. |
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Kurz vor Lugoj dann nochmal der Regio mit der 80 540. |
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Nächster Programmpunkt, ein Nachtzug aus dem Fernen Nordosten des Landes nach Timisoara, über Lugoj / Buzias. Es ist ein Zuglauf wie er nicht wirklich mehr vorstellbar ist bei uns. Es wird über eine Dieselstrecke gefahren wofür 2h benötigt werden, anstatt in 30min über die direkte E-Piste, ein Heckenschnellzug ... aber extrem. An der einzigen Stelle wo der Zug im Licht kam, an der Einfahrt von Buzias, stellten wir uns in die Hügel und warteten auf die 65er. Der Zug kam und war schön lange und bunt, mit Schlaf und Liegewagen. Beäugt von der erstaunten Dorfbevölkerung zogen wir dann wieder ab. |
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Der Schnellzug aus dem fernen Nordosten von Rumänien erreicht gegen Mittag Buziaş und wird noch weiter bis Timisoara verkehren. Auch er nimmt den Umweg über Buziaş anstatt direkt von Lugoj nach Timi zu fahren, das nennt man Feinverteilung! |
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Gleich wird die 65er Buziaş erreichen, vorne im Zugverband ein Liege und ein Schlafwagen vor den Sitzwagen. |
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Dann war das Loch da, Abhilfe schuf aber ein Foto welches Pascal im Internet mal gesehen hat. Etwa 30km südlich von unserer Position betreibt RegioTrans mit den normalen Caravelle Triebwagen Regionalverkehr auf ein paar Strecken rund um den Betriebsmittelpunkt Gătaia. Diesen steuerten wir erstmal an. Über eine gelbe Strasse auf der Karte wollten wir dahin gelangen, es war zwar ein kleiner Umweg, aber auf die weissen Pisten welche direkter gewesen wären wollten wir nicht ausprobieren, Schotter und so, man weiss ja nie ;) Doch auch die gelbe Strasse (was eigentlich Nebenstrasse ist, bis jetzt aber immer befestigt) überraschte uns in einem Dorf drin mit Sand und Schotter. Wäre nicht der nächste Ort angeschrieben gewesen auf einer staubigen Tafel mit Pfeil, wir hätten den Weg nicht auf uns genommen. Übel war die Strasse .. und die hat auch ganz schön ordentlich unseren Schnitt versaut. Wieder auf dem Asphalt kamen wir wieder etwas schneller voran, und fuhren mal zum ersten BÜ auf dem Weg. Vorbei kamen wir eh. Und da dann wieder das nächste Erlebnis welches wir unter „Rumänisches Leben“ abstempeln. Ein gut angezogener junger Mann kam mit einem Eimer aus dem Haus und lief zum Ziehbrunnen am Bahnhof und holte Wasser .... kein fliessend Wasser? Nächstes Ziel war dann Gătaia, der Betriebsmittelpunkt von RegioTrans in der Region. Und es war gut etwas los, es standen ein paar rote Caravelle abgestellt, und kurz nach uns kam noch eine 3fach Traktion gen Timi eingefahren. So standen dann insgesamt 7 Caravelle im Bahnhof, im NICHTS ;) Ungestört konnten wir die Aufstellungen fotografieren, und schlussendlich noch die Ausfahrt mit den vorhandenen Formsignalen. |
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RT Betreibt Südöstlich von Timisoara ein Streckennetz mit dem Betriebsmittelpunkt um Gataia, hier steht eine Reserve Caravelle Kiste und hinten einer 80er im Bahnhof Gataia. |
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Betriebsruhe in Gataia, nur abgestellte Caravelle sind anwesend. |
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Gataia |
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Ein Zug aus Reşiţa erreicht Gataia und wird nach Timisoara weiterfahren. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich 7 Caravelle Garnituren im Bahnhof! Für so ein Verschlafenes Nest eine ganze Menge. |
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Gataia |
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Eine dreier Garnitur Caravelle steht zur Ausfahrt nach Timisoara bereit ... |
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... und verlässt wenig später den Bahnhof, vorbei an einer Abgestellten Garnitur mit einer alten Front. |
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80er abgestellt in Gataia. Wasserkran, Formsignal und Telegrafenleitung, man könnte meinen die Zeit sei in dem Bahnhof vor 50 Jahren stehen geblieben! |
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Aus dem Aushangfahrplan wurden wir nicht ganz schlau, er war etwas verwirrend, mit 4 oder 5 Zeiten und Bemerkungen und überhaupt. So wussten wir nicht genau, wo der noch besetzte Caravelle hinfährt. Nach Buzias oder nach Resita? Wobei letzteres eigentlich unser Ziel war. Wir fuhren aus dem Ort raus um an dem BÜ zu sehen, in welche Richtung der Triebwagen abzweigt, er kam und fuhr nach Buzias. Die Strecke wäre zwar sicherlich interessant, aber über Strassen nicht wirklich zu erreichen. So versuchten wir zurück am Bahnhof den Fahrplan noch mal zu verstehen, was dann auch gelang, oder zumindest teilweise. Da sahen wir dann dass in kürze ein Triebwagen von Timi ins erwünschte Resita fahren sollte. So stellten wir uns vor der Einfahrt an eine Brücke und warteten mal auf den Zug. Es kam eine zweiteilige Garnitur mit den „neuen“ Kisten, mit der hässlichen Front. Aber von den normalen haben wir eigentlich genug, also verfolgten wir „halt“ diesen ;) |
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Aus Timisoara kommt diese Doppelgarnitur und wird in wenigen Minuten Gataia erreichen. Mit den neuen Fronten sind die Caravelle etwas Gewöhnungsbedürftig! |
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An der Ausfahrt standen wir gleich mal an den BÜ und warteten. Dabei haben wir noch etwas ein Rumäne verwirrt welcher auf das Daumentaxi gewartet hat, weil wir parkten direkt vor seiner Nase am BÜ, seinen erwartenden Blick konnten wir leider nicht erwidern. Während dem warten wurde die BÜ Frau auf uns Aufmerksam, so ganz gefallen hatte sie nicht an unserem tun und meckerte in unsere Richtung. Störte uns aber nicht, wir standen eh hinter den Schranken. Der Zug kam, wir erlegten ihn am BÜ, am nächsten, am übernächsten, am überübernächsten und dann wollten wir nach Bocşa Română Haltă, da ist die Dorfdurchfahrt welche Pascal gefunden hat. Dorfdurchfahrten benötigten in der Regel ja ein wenig mehr Anfahrzeit als ein BÜ auf dem offenen Feld. Deshalb wollten wir am BÜ vor dem Ort den Zug eigentlich gar nicht machen, wir wurden aber dazu „gezwungen“, weil er schon geschlossen war. Und schon war unser 3min Vorsprung für den Ort wieder verloren. Trotzdem reichte es dank 2 Haltepunkten im Ort für die Durchfahrt. Während dem warten wurde wieder mal die Bevölkerung aufmerksam auf uns, vor allem auf Pascal welcher es sich auf einem Schutthaufen gemütlich gemacht hat Der Lokführer kannte uns langsam und hatte mal wieder Freude an uns, wie das meiste Bahnpersonal in Rumänien. |
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Zwischen Berzovia - Gherteniş gelang ein weiteres Foto vom Zug welcher als Endbahnhof Reşiţa am Zugzielanzeiger angeschrieben hätte - so denn es so etwas bei der RT gäbe. |
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Es wird immer Hügeliger und entfernt sind schon die ersten Erhebungen zu sehen die man als Hügel bezeichnen könnte - die Fläche des Banats hat da sein Ende. Der Zug rollt Bocşa zu. |
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In Bocşa gibt es eine kleine Ortsdurchfahrt mit einige Haltepunkten. |
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Dann folgte der Streckenabschnitt bis Resita in einem relativ engen und dicht bewachsenen Tal, wo nur noch ein Foto gelang. Wieder aber mit einer etwas aufsässigen BÜ Wärterin ... In Resita schossen wir den Zug eher unerwartet ein letztes mal ehe wir uns im Ort mal etwas umschauten und etwas zum Trinken einkauften. Dabei sahen wir noch die Strassenbahn vom Ort und machten noch ein Foto davon. In einer Plattenbauschlucht kam dann ein altes Kölner Tram als Linie 10 vorbei. |
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Im engen Tal um Câlnic ist die Bahn meist auf der anderen Talseite wie die Strasse. An wenigen Stellen kommt man aber rüber, so auch hier. |
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Reşiţa, ein Ort der vor allem dank seiner Industrie zu einer gewissen grösse gefunden hat. Schön ist die Stadt aber beileibe nicht, Plattenbauten prägen das Bild. Sogar eine Strassenbahn hat der Ort, hier ein Wagen aus Köln (?) auf der Linie 10. |
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An der Einfahrt von Resita an der E-Piste sollte etwas nettes möglich sein wie wir bei der Einfahrt in den Ort gesehen haben. So schauten wir am Bahnhof mal ob dann auch noch etwas kommt da. In einer Stunde sollte es soweit sein, also schauten wir uns die stelle mal genauer an und entschlossen zu warten. Auf dem Hügel vom Dorf waren wir nicht nur wir, sondern auch einige sich Sonnende Mädels ;) Wir warteten die Stunde meist im Schatten von ein paar Quellwolken, der Zug kam dann mit einer 40er und 6 Wagen fast ganz im Licht, war dann wohl etwas Glück. |
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Nebst der Strecke von Gataia wird Reşiţa auch durch eine E-Piste erreicht. Hier bei Reşiţa Nord kommt gerade der Nachmittags Regio hoch, der immerhin aus 6 Wagen besteht und von einer 40er gezogen wird. Hinten im Schatten noch zu sehen das Straba Depot welches voll mit Altfahrzeugen aus Deutschland ist. |
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| Das wars dann, wir hatten nichts mehr vor, auf jeden Fall nicht mehr genau. So traten wir die Fahrt zurück nach Timisoara an. Noch mal in Bosca gab es am „Hauptbahnhof“ einen Halt wo wir einen Schrott und einen ganzen Caravell fotografierten ehe wir vom Personal verscheucht wurden. Weiter dann, ich fuhr während die anderen wieder am Pennen machten wir nichts mehr. | |||||
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Bocşa, der Hauptbahnhof des Ortes. |
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In Jebel fuhr ich dann mal zum Bahnhof, da wachten auch die anderen auf ... und just sahen wir über den BÜ ein Caramell Pärchen gen Timi fahren, hätte also mal etwas später kommen können. Im Bahnhof stand noch mal ein Caramell, bekam aber gerade die Kelle vom Chef zu sehen. Der fährt dann wohl nach Giera, dachten wir. Also fuhren wir raus an die Strecke welche nach etwa einem Kilometer erreicht ist und da die Bahn einen grossen Bogen fährt holt man die Züge sicherlich wieder ein. Kannten wir bereits, letztes Jahr ging es uns mit einem Ferkelepxress genau gleich. Dieser kam damals dann aber, der Caramell heute kam aber irgendwie nicht .. und am Bahnhof war er auch nicht mehr. Er verschwand aber nicht, sondern fuhr einfach an den falschen Ort ... dumm auch. Dann entdeckten wir auf dem Fahrplan aber noch etwas weiteres interessantes, der Zug aus Liebling war noch da hinten und sollte in 1h zurück kommen. EIGENLTICH wollten wir ja nicht an die Strecke dieses Jahr, aber wenn wir schonmal da sind?, und ein Malaxa ist auch nie verkehrt. So fuhren wir nach Liebling und da stand ein Neulack Malaxa im Bahnhof und das Personal wartete davor auf die Abfahrt. |
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Liebling! Noch immer wird der Ort mit einem Zugpaar täglich erreicht, gegen 18 Uhr kommt aus Jebel ein Malaxa und wendet in mehr als einer Stunde um dahin zurück zu fahren. Hier steht der Triebwagen 940 und wartet. |
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Malaxa 940 im Bahnhof von Liebling, nichts ist los und kein Mensch interessiert sich für den Triebwagen, nur das Personal und drei Fotografen aus der Schweiz. |
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Die Quellwolken waren fast weg und wir erlegten den Zug in der Ausfahrt, damit gefahren ist leider niemand ausser dem Personal. Aber auch dieses Jahr ist der Fahrplan noch nicht besser (oder genau so schlecht) als letztes Jahr, ein Zugpaar am späten Nachmittag gibt es, mehr nicht. Nachdem was wir gehört haben finanziert dieses eine Zugpaar die Gemeinde Liebling, welche wohl als eine der letzten Deutschen Siedlungen noch vorhanden ist. Und die möchten sich den Luxus eines Bahnanschlusses leisten. Unterwegs schossen wir den Zug noch zwei mal und stellten uns schliesslich nach Jebel in den Bahnhof. Da gab es den Malaxa und noch einen Caramell von hinten in der Einfahrt, nicht schlecht. |
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Dann erfolgt die Ausfahrt, am lahmen Flügel vorbei auf die Strecke .. und für fast 24h wird der Bahnhof wieder leer sein und das Grün kann weiter wachsen. |
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Das Einfahrvorsigal sieht zwar noch komplett aus, gebraucht wird es aber schon lange nicht mehr. |
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Iosif liegt als einziger Ort zwischen Liebling und Jebel und wird natürlich von dem Zugpaar ebenfalls bedient. Am Bahnübergang vor dem Ort standen wir erneut. Wie es sich gehört ist mit der Strasse auch ein Dacia auf dem Bild ;) |
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Einfahrt in Jebel, ausser dem Triebwagen ist nichts da, einen Anschluss oder ähnliches gibt es also nicht ... egal, mit dem Zug ist sowieso nur das Personal gefahren. |
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Etwa 30min später kam noch eine Caravelle Garnitur nach Gataia in den Bahnhof geeilt. Der Malaxa wartet auf einen Zug aus Moravica an welcher er sich bis Timisoara hängen wird. |
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Wir waren geschafft und es war nun höchste Zeit um die Fahrt nach Timi in Angriff zu nehmen. Es war nach 20 Uhr und wir hatten um 21 Uhr noch abgemacht mit einem Rumänen welchen Pascal über ein Rumänisches Eisenbahnforum kennen gelernt hat. In der Iulius Mall trafen wir auf ihn nach einem kleinen Essen und dann zeigte er uns über die nächsten Stunden etwas von Timisoara, nettes Sightseeing mit einem gratis Stadtführer, er selber lebt nämlich in Timisoara. Nach dem ganzen um kurz vor Mitternacht mussten wir dann zurück zum Auto welches noch auf en Parkplatz der Iulius Mall stand und auf uns wartete. Vom Bahnhof aus, wo wir dann warnen, gibt es direkte O-Busse dahin. Der Kollege versuchte uns ein Ticket zu besorgen an einem Kiosk oder sonst wo, bekam aber keins. Super System, man braucht natürlich ein Ticket für die Fahrt, kriegt aber keins mehr, obwohl die Busse noch verkehren. Wir wollten dann ein Taxi nehmen, wovon er uns aber abriet, denen könne man nicht trauen. SCHADE, und ich wollte doch unbedingt mal Dacia fahren ;) So fuhren wir notgedrungen schwarz mit dem Stadtbus bis zur Mall, Kontrolle kam zum Glück keine vorbei! |
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Nebst den Hauptgleisen im Hauptbahnhof von Timisoara gibt es auch so eine Art Flügelbahnhof für die Regios nach Süden und in den Banat. Her steht eine Ferkeleinheit und wartet auf den morgen. |
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Jetzt im Hotel geht’s gleich ins Bett ... ein langer Tag war es. Morgen steht dann der Wechsel nach Arad auf dem Programm, aber erst nach dem Ausschlafen ;) |
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| Text: Neel Bechtiger | |||||
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