Tag 5: Mittwoch, 16.09.2009, Geilo - Voss

 

 

         
   

Neuer Tag neues Glück, was die Sache mit der Nohab und der Brücke anbelangt meine ich jetzt. Den als ich um kurz vor 8, wieder einiges nach Jan, aufgestanden bin war die, wie am Vortag, wieder am rumeiern und Abräumzeug entladen vor der Hütte. Beim Blick aus dem Fenster war etwas komisch, der Himmel war zwar wie immer blau, die Sonne schien aber nicht. Draussen auf der Veranda dann die Bestätigung, die Wolken von gestern Abend waren noch da ... und das in grösserer Zahl als noch gestern. Wir waren aber gerade so am Rand eines Wolkenlochs und ausserdem verändert sich das da oben sowieso im Minutentakt.

So waren wir uns aber sicher mit der Reise nach Voss heute nichts falsch zu machen, oder eben gerade deshalb, wegen dem Wechselhaften Wetter? Schliesslich waren Sonnenaufnahmen möglich, wie sieht es aber in Voss aus?

Wir machten uns dann erstmal wie geplant ans Aufräumen und Ausfegen der Hütte, dabei entdeckten wir noch Lebende Gäste im Schlafzimmer, kleine Krabbeltierchen leisteten uns Gesellschaft, von mir Unbemerkt aber Jan hat so etwas erwähnt ... das wirft ein etwas zwiespältiges Licht auf die Sauberkeit der Hytten da in Geilo, Schade eigentlich. Aber wir lebten noch und hatten, wenn überhaupt, nur wenig von den Tieren gegessen im Schlaf, sie uns auch nicht also kamen wir doch im Nachhinein gesehen ganz gut aneinander vorbei ;) Nach dem Ausfegen und einräumen des Autos kontrollierte Jan noch mal die Hütte ob auch nichts vergessen ging, er kam ohne etwas wieder raus, so schien die Sache klar. Jetzt heute Abend merkte er gerade das er sein Handtuch vergessen hat, das mit dem genau schauen üben wir also besser noch mal ;)

Es war kurz vor halb 9 als wir fertig waren und den Schlüssel in der Rezeption abgaben, Geilo, vorbei! Aber noch nicht ganz, wir waren ja noch da und das Wetter auch, es sah im ersten Moment so aus als ob gegen Osten noch ein blauer Himmel ist, gegen Westen dafür eine Suppe. So verabschiedeten wir uns vom Gedanken den Güterzug bei Vikastölen nochmal zu probieren und fuhren mal los in Richtung Westen, Jan wollte Nohab gucken. Doch da, an unserer Brücke stand wie bestellt, die Nohab mit Baugerödel. Wenn auch ein Wagen zu weit hinten, also stellten wir uns hin und warteten mal. Etwa so 30min schätze ich mal, tat sich nichts, auf einmal heulte die Nohab los und es bewegte sich etwas, dummerweise aber auf die falsche Seite, gen Geilo. Hinten am Zug war nebst den normalen Wagen auch das ganze Baugerödel angehängt, vom Stopfexpress bis zum Fahrleitungstriebwagen. Wir warteten aber weiter, weil eigentlich hat man uns ja gesagt das die Züge die Tagesruhe östlich von Geilo verbringen. Und tatsächlich, 200m weiter hinten stoppte der Zug wieder und drückte alsbald zurück in unsere Richtung.

Lasst mich die Wetterlage beschreiben, im Osten war jetzt alles voll mit Suppe, auch vor der Sonne, und im Westen dafür ein grosses blaues Loch. Genau! Vorher war es genau anders rum, aber das Wetter muss wohl so sein hier. Die Nohab drückte also im Schatten an uns vorbei, dabei haben wir doch lange in der Sonne gewartet.

Für den erwarteten oder besser gesagt erhofften Güterzug fuhren wir dann mal etwas nach Westen bis Ustaoset zum Bahnhof, blaues Loch gucken. Es war tatsächlich eins da und wir stellten uns oberhalb des Bahnhofs mal auf einen Parkplatz und lauschten den Regentropfen die getragen vom starken Wind an unsere Scheibe prasselten. Ab und an wurde die ganze Szenerie mit See und Ort hell von der Sonne erleuchtet, ehe sie wieder hinter den dichten Wolken verschwand. Das Spotlight war aber klasse, hätte nur noch der Güterzug kommen sollen. Oh, wir haben es befürchtet, er kam wie gestern schon auch heute nicht, stattdessen irgendwann der rote von hinten nach Bergen. Da wir schon standen und der rote in Haugastöl mit dem Signatur von Bergen kreuzen musste warteten wir mal und hofften auf die Sonne. Sie liess uns im Stich und das Bild wurde etwas dunkel ... besonders dann wenn man sich kurz davor das Bild mit Sonne anschaut ;)

Länger wollten wir aber nicht warten, Güterzug hin oder her ... mit der Sonne sollte es eh nix mehr werden. Jan wollte nämlich wieder Nohab gucken im Osten von Geilo. Vor allem weil da mehr als die eine unterwegs sein sollte und die vielleicht am anderen Ende, also am Sonnigen Zugende, steht? Wir wussten es nicht und schlugen nach einem kurzen Besuch im Supermarkt und an der Statööl Tanke den Weg nach Al, Gol oder Hohl ein. Das blaue Loch im Osten war wieder grösser und ein sich nähender Signatur aus Oslo zog seine Aufmerksamkeit auf sich ... vielleicht wieder ein roter?

An der grossen Kreuzung bei Hohl bogen wir scharf rechts ab in den Statjonsvegen und fuhren zum Bahnhof rauf. Rauf weil der weit oben am Hang liegt, die Strasse und der Ort aber ganz unten drin sind, so erstaunt es auch nicht das der Bahnhof im Fahrplan gar nicht mehr planmässig bedient wird, nicht einmal vom Regio Zugpaar am Wochenende welches ja wirklich überall hält sonst. Oben angekommen sahen wir wie vermutet wieder etwas Rundnasiges, zwei Stück hingen an einem Schotterzug abgestellt auf Gleis 3 bei der Schotterverladung. Die Lok von immer war aber nicht dabei, es war 01 und 05, die ganze Zeit vor der Hütte rangierte aber die 02 .. drei Nohabs im Bauzugsdienst, heieie, das ist ja genau so viel wie der funktionierende Bestand der Kosovo Railways, blöder Vergleich, sorry ;)

Zeitlich war es knapp, der Signatur rechneten wir uns in 3min am Bahnhof aus, also musste es schnell gehen. An der Einfahrt von Oslo her kletterten wir etwas in den Hügel und hatten so einen herrlichen Blick ins Tal. Wehrmutstropfen, der Schattige Vordergrund, aber das Panorama entschädigt mehr als genug. Mit etwas verspätung wohl begann es zu zischen in den Gleisen und eine Doppeleinheit blauer Signatur zog vorbei gen Bergen. Somit war das erste Sonnenfoto vom Tag geglückt, prima, den es ist eines der schönsten Signaturbilder überhaupt möchte ich behaupten.

   
         
         
       
   

Zug 61 von Oslo nach Bergen kurz vor dem Bahnhof von Hol hoch über dem Tal gelegen. Der Ort selber liegt unten am Talboden, sicherlich auch ein Grund warum der Bahnhof nicht mehr bedient wird.

   
         
   

Gemütlicher ging es dann immer noch im blauen Loch zurück zum Auto und wieder z'nabi ins Tal. Da wir nun vermutlich alle Nohabs gesehen haben verzichteten wir auf weiteres Rundnasengucken für den Tag und brachen auf in Richtung Voss. Nicht direkt sondern über Flam wollten wir fahren, da keine Fähre benötigt wird und die Strasse gerade so ansprechend und die Landschaft gerade so spektakulär ist.

Das Wetter war überall sehr wechselhaft, Spotlight fiel auf die herbstlich gefärbten Hügel und Wälder, die Seen glitzerten wo Sonnenstrahlen durch die Wolken brachen und meistens war noch ein Regenbogen im dunst des Sprühnebels zu sehen. Vom Lernfahrer vor und bald hinter uns liessen wir uns auch nicht beirren. Wir liessen es uns dann auch nicht nehmen unsere Brotzeit an einem Panorama Platz einzunehmen, teilen mussten wir den Platz nur mit einem Holländer, zwei Dännen und zwei Norwegischen Damen älteren Semesters welche irgendwie wohl ein wenig am Rumtouren waren (sie fuhren nämlich so als hätten sie viel zu sehen.

   
         
         
       
         
       
         
       
   

Unterwegs nach Voss

   
         
   

Unten am Fjord angekommen schipperte uns gleich ein Hochseedampfer vor der Karre durch und wenig später erreichten wir Flam, meine Premiere! Ich erhoffte mir vom Besuch in Flam vielleicht eine El17 der Bahn mal im Licht zu kriegen, zwei Dinge spielten aber gegen mich. 1) war Flam etwa die erste Stelle heute wo KEIN blaues Loch zugegen war und 2) war der Zug nach Myrdal gerade abgefahren, nächste Zugfahrt in etwa einer Stunde.

Wir liessen es uns trotzdem nicht nehmen dem Bahnhofsviertel (hihi) einen Besuch abzustatten, wobei alles grausam auf Kommerz für die Touris ausgelegt ist. Souvenirshop reiht sich an Souvenirshop, eigentlich kein Platz für uns. Aber wir gaben uns der Konsumlust hin und enterten hinter zwei typisch meckernden Deutschen (blabla und der Zug ist auch gerade abgefahren!) den Souvenirshop im Bahnhofsgebäude. Mit Postkarten und zwei Mitbringsel für zuhause verliessen wir ihn wieder ... und es waren noch nicht mal 15min rum. Zuviel Zeit um auf eine dunkelgrüne Lok im Regen zu warten, wenn ich jetzt etwas Flamsbahn sehen will kann ich mir die Postkarte anschauen welche ich für Daniel gekauft habe ;)

Also fuhren wir weiter, durch einen 10km langen Tunnel der im ersten Abschnitt sogar unbeleuchtet war, durch einen kleines Tal und in den nächsten ... haaaalt! Warum stehen den da die Autos vor dem Tunnel? Stau im Elbtunnel? Wohl eher nicht, aber es ging erstmal nicht weiter. Es kam weder etwas entgegen noch fuhr etwas in unsere Richtung ... und so nutzten wir die Zeit um etwas zu Dösen. Das vor dem Tunnel stehen hat meist ja nichts gutes zu bedeuten, vor allem wenn nichts entgegen kommt. Aber so 30min nach der Ankunft rollten auf einmal LKWs und Autos aus dem Tunnel raus und wir konnten bald ebenfalls losfahren. Grund für den Stau, die haben irgendwo zwischen zwei Tunneln einen Bagger oder was stehen lassen und eine Spur dicht gemacht. Aber nicht direkt um den Bagger rum, nein vor und hinter den nächsten Tunneln dass der ganze Verkehr nicht im Tunnel warten muss. An sich eine nette Idee, aber solche Wartezeiten zu Produzieren für 20m Einspurabschnitt, ich weiss ja nicht. Als wir dann auf Voss zufuhren war es wieder da, das blaue Loch in mitten der dunklen und feuchten Wolken welche bedrohlich grau/schwarz an den Bergen hingen. Dazu der obligate Regenbogen am Rand.

Voss sollte unser Quartier werden für die nächsten Tage, wo genau wussten wir aber noch nicht, Vandreheim, Hütten auf einem Campingplatz, irgendwas, nur Dusche / WC sollte es haben im Zimmer oder der Hütte. Die geplante Suche musste aber verschoben werden, den das Sonnenloch war über Voss und dem Bahnhof. Also fuhren wir mal hoch um einen Regiotrümmer von Myradl nach Bergen zu erlegen. Er war trotz erreichter Ankunftszeit noch nicht da und wir konnten ihn im prima Licht in der Einfahrt schiessen, der Zweiteiler passte perfekt rein und mit der neuen Lackierung machten die Kisten richtig was her (davon hat mich Jan überzeugt ;)).

   
         
         
       
   

Lokalzug aus Myrdal bei der Einfahrt von Voss, der Zug wird weiter nach Bergen fahren.

   
         
   

Foto eins war im Kasten, das blaue Loch wurde grösser und breitete sich in Richtung Raundalen aus, ideale Bedingungen natürlich für den folgenden Güterzug, Schnellzug mit El18 und Lokaltog. Jan kannte zum Glück am Ortsrand von Voss noch eine nette Stelle wo wir uns an einem BÜ hinstellen konnten, eile war geboten weil der Güterzug schon bald kommen musste.

Wie wir so warteten fielen uns zwei Dinge auf, keine Herbstfärbung hier und schön warm hier. Das mit der Herbstfärbung ist natürlich eine Schande, wir sind zu früh, das mit dem Warm ist schöner, aber ich würde lieber tauschen zwei mal. Wir warteten mehrheitlich in der Sonne, das blaue Loch behauptete sich extrem gut gegen die dicke Front die von Bergen her auf Voss zu beliess. Bimbimbim machte es und wir sputeten raus in Fotoposition am BÜ. Der Güterzug war da, mit etwas Verspätung und leider nur im Halblicht, aaarg, dazu noch eine El16 anstatt der erhofften 19er, immerhin aber im Neulack. Das sollte aber mit dem Licht besser gehen, also wollten wir am Ort noch auf die El18 warten.

Auch die liess sich etwas mehr Zeit als im Plan steht, aber er liess sich genau so viel Zeit das eine erneute kleine Wolkenschicht vor die Sonne zog und das Licht arg dämpfte. Eine Schande, da nutzte es auch nicht von jedem grimmig blickenden Einheimischen dumm angeglotzt zu werden. El16 fast kein Licht, El18 ein wenig, so konnte es beim Lokaltog eigentlich nur noch besser werden. Diesen erwischten wir notabene nur aus Glück, weil wir nach dem losfahren noch mal kurz den Grafen konsultierten. Er sollte eigentlich schon fast durch sein und kam auch wenig später, zum Glück im vollen Sonnenschein.

   
         
         
       
   

El16 2205 Zug 5505 aus Oslo nach Bergen am Haltepunkt Gjerdåker

   
         
         
       
   

El 18 2254 mit Zug 601 nach Bergen. Das Wolkenloch hat sich leider wieder im falschen Moment bewegt und so kam der Zug nur im Halblicht.

   
         
         
       
   

 Der Lokalzug nach Voss wenig später dafür im Vollicht.

   
         
 

Und noch ein Zug hielt uns an Ort und Stelle, ein Signatur musste noch nach Oslo durch. Nix zum Nachballern aber im Streiflicht sollte der mit einer wirklich schwarzen Wand im Hintergrund gut kommen ... kam er auch!

 
         
         
       
   

Zug41 im Streiflich bei Gjerdåker, das Wolkenloch um Voss war nicht gross, bereits im Ort hat es zu diesem Zeitpunkt leicht geregnet.

   
         
   

Da der Verkehr auf der Strecke nun etwas ruhte machten wir uns daran einen geeigneten Schlafplatz für die nächsten Nächte zu suchen. Erste Wahl war der Campingplatz, da die Rezeption aber nicht besetzt war und die Hütten von aussen nicht den Anschein machten ein Klo zu haben strichen wir den Platz von der Liste. Klug platzierte Werbung am Eingang des Platzes machte uns auf eine Unterkunft etwas oberhalb der Stadt aufmerksam wo es Hütten und Zimmer geben sollte. Schnell war der kleine Anfahrtsplan mit dem Handy abfotografiert und ich lenkte Jan durch die Gassen hoch zur Bude.

Es war niemand da ... ein Zettel an der Türe bat aber einzutreten und sich ein Zimmer zu nehmen wo der Schlüssel steckt – man komme später nach Hause und so treffe man sich auf jeden Fall. Wir schauten uns die Zimmer also an und drehten wieder um, keine Dusche / WC auf dem Zimmer, Schade, den der Blick wäre nicht schlecht gewesen. Ich bin aber erstaunt das dem Gast gegenüber sehr grosse Vertrauen. Trete ein und schau dich um ... in anderen Ländern die nicht genannt werden wollen unmöglich. Wobei, hier lasse ich auch mein Navi im Auto an der Halterung stecken ohne das ich auch nur ein bisschen Angst davor habe das es jemand raus nimmt.

Uns blieb also noch das Vandreheim von Voss als mögliche günstige Schlafgelegenheit, und es erwies sich als ideal. DU / WC auf dem geräumigen Zimmer, Frukost dabei, schöne Lage mit Seeblick, Bettwäsche dabei ect. Es war zwar die teuerste der drei Möglichkeiten, mit Sicherheit aber die angenehmste. Nach dem Zimmer beziehen zog es uns noch mal raus, erst wollten wir nur zum Essen als wir aber das immer noch vorhandene blaue Loch sahen entschieden wir uns auf mein quengeln noch mal hoch ins Raumdalen um da wo die Sonne scheint noch etwas zu machen. Angesagt war immerhin ein Güterzug welcher die letzten Tage immer Pünktlich war. Lokalverkehr hatten wir leider gerade verpasst und Fernverkehr stand auch nix an.

Auf dem Weg hoch ins Tal kamen wir nicht weit, hinter eine Kurve am Haltepunkt Ygre hielten wir an und sprangen raus. Sonnentechnisch waren wir eigentlich noch nicht weit genug im Tal drin, den die Sonne war erst gerade so im blauen Loch drin, aber sie schien aktuell. Wir stellten uns über dem Haltepunkt in die Büsche und der Blick war sagenhaft, die starke Sonne beleuchtete die Szene zu 100% und der Berg und Wolken hinten waren Pechschwarz, dazu das nette Bahnhofsgebäude, ein Traum. Doch wie es so ist, Träume werden nicht Realität. Oder doch? Nach einer dunklen Phase begann das Licht noch mal zu drücken und in dem Moment rauschte es um uns herum ... dass muss er sein, mit 10min Verspätung, aber dass muss er sein! Ach, was war ich angespannt und wir wünschten uns noch etwas mehr Licht. Der Wunsch ging nicht in Erfüllung und anstatt mehr Licht sackte es in den 30 Sec. bis der Zug kam komplett ab. Dunkel, mistig. Das ärgerliche heute an den Bildern im Schatten ist ja, alle Bilder hätten nur mit etwas mehr Glück auch voll mit Sonne ausgestattet sein können. Aaaaber der Urlaub ist noch lang, und wir haben uns fest vorgenommen morgen das mit dem Güterzug noch mal zu probieren in Ygre.

 

   
         
         
       
   

Im Bahnhof von Ygre rollt die nächste El16 Richtung Bergen. Leider etwas zu spät, so das der Zug nicht mehr im Licht kam.

   
         
 

Dem blauen Loch hinterher fuhren wir noch ein paar Kilometer weiter ins Tal hinein um da nach dem erfolgreichen sichten einiger Stellen wieder zurück zu fahren nach Voss. Das Projekt Abendessen wurde angegangen, da ich mit Daniel im Sommer 07 mal eine schlechte Erfahrung in der Fussgängerzone gemacht habe was die Qualität des Essens anbelangt wollte ich mich da raus halten ;) Jan war nach der Besichtigung der Möglichkeiten ebenfalls der Meinung bei meiner ersten Wahl könnte es klappen. Es war eine kleine Pizzabude an der Hauptstrasse, nicht besonders freundlich eingerichtet, aber wir wollten da ja auch nur Essen und nicht Wohnen. Ich genehmigte mir die Pizza des Hauses (Pizza Spesial) und fuhr damit ganz gut ... war gross genug und Lecker.

Nach dem Pizza Essen, das blaue Loch war mittlerweile weg, fuhren wir im Nieselregen zurück zur Vandreheim ins Zimmer und räumten uns ein.

Was ich beim Duschen immer frage hier, warum hat es das Patent der Duschwanne noch nicht bis nach Skandinavien geschafft? (oder zumindest in die Lokalitäten wo wir absteigen?). Weil jedes mal wenn ich Dusche ist danach das ganze Bad unter Wasser ... was nur sekundär mir zuzuschreiben ist, meine ich zumindest ;). Aber was solls, ich bin sauber und der nächste der rein geht hat Nasse Socken, ich bemühe mich dies nicht zu sein ;)

 
         
         
       
       
         
   

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