-- Dienstag, 15.7. --
~ 720 km

Zick-zack Tour durchs Ösiland.

Auf der Suche nach einem Supermarkt scheuchte uns der Bekannte morgens erst mal ein bisschen durch die Innenstadt, bis wir einmal einen grossen Kreis gelaufen waren und in einer Seitenstrasse des Stephansplatzes einen „Billa“ (billiger Laden, so heisst der wirklich!) fanden und uns mit Nahrung eindecken konnten. Von dort ging es mit der U-Bahn zum Südbahnhof, wo unser Zug in Richtung Semmering -> Leoben schon wartete. Erstmal das Gepäck in einem Abteil ablegen und ab in den Ostteil des Bahnhofs um die Zuglok des EC „Vindobona“ (Wien – Prag – Dresden – Hamburg), eine 1014, zu fotografieren.
Im InterCity über den Semmering hatten wir Glück, dass dieser nicht sonderlich voll war, und so konnten wir uns zu dritt in einem Abteil „breit machen“, und die Fahrt geniessen. Im Bahnhof Leoben, wo wir in Richtung Selzthal – Bischofshofen umsteigen mussten, standen noch ein paar Tauris im besten Licht, die natürlich sofort
fotografiert wurden.
Die Fahrt im ÖBB EC 668 „Steirisches Thermenland“ war nicht sonderlich aufregend. Ab dem Bahnhof Steinach-Irdning ging es per Schienenersatzverkehr (sprich Reisebus) nach Bischofshofen, was eine, in dem Fall übliche, Verspätung mit sich zog. In Bischofshofen erreichten wir zum Glück noch unseren EC 115 „Wörthersee“ nach Spittal-Millstättersee, sodass die Reise über den Tauern, wie geplant weitergehen konnte. In Spittal angekommen ging es sofort rein in den bereitstehenden CityShuttle in Richtung Lienz.
Von dort
fuhren wir mit einem der Korridorzug, gezogen von eine Zweisystemlok der Reihe 1822, über Franzesfeste/Fortezzo und den Brennerpass nach Innsbruck. Ankunft in Innsbruck war kurz vor 22 Uhr. Da wir noch bis 2:41 Uhr auf unseren Nachtzug warten durften, machten wir noch einen kleinen Ausflug in die Traktion Innsbruck, wo man uns freundlicherweise einen kleinen Fotorundgang gestattete, was die Wartezeit zumindest ein wenig verkürzte>.

- Karte -

 
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